Tierärztlicher Hausbesuch bei Magen-Darm-Infekt

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Magen-Darm-Infekt bei Hund oder Katze

Wie erkenne ich Magen-Darm-Infekte bei Hund oder Katze?

Die häufigsten Symptome von Magen-Darm-Erkrankungen bei Hunden und Katzen sind Übelkeit, die sich durch ungewöhnliches Speicheln, Erbrechen und Durchfall zeigt. Auch ausbleibender Kotabsatz und Verstopfungen können Anzeichen sein.

Je nach Ursache, Verlauf (akut oder chronisch) und Schweregrad treten diese Symptome einzeln oder gemeinsam, nacheinander und in sehr verschiedener Ausprägung auf. Oftmals stellen unsere Tiere die Futter- und auch Wasseraufnahme ein, haben eine erhöhte Körpertemperatur und das Allgemeinbefinden kann gering bis schwer reduziert sein. Wir können auch schmerzhafte Anspannungen des Bauches bis hin zu Verkrampfungen der Verdauungsorgane und starken Pressdrang beobachten, welche unsere Tiere sehr plagen.

Die Ausscheidungen beim Erbrechen und Durchfall können sehr verschiedene Konsistenz (von dickbreiig bis dünnfüssig), Aussehen und Geruch aufweisen, auch von Schleim und Blut in unterschiedlicher Beschaffenheit und Menge begleitet oder durchmischt sein. Erbrechen und Durchfall verursachen vorrangig Verluste von Körperflüssigkeiten, Elektrolyten, Mineralien und Proteinen.

Bei einem akuten und heftigen Verlauf mit gestörter Trinkwasseraufnahme führt dies schnell zur Austrocknung (Dehydratation/Exsikkose) mit Kreislaufproblemen (Blutdrucksenkung, Schwindel, Taumeln u.a.) bis hin zum Schockgeschehen, großer körperlicher Schwäche, Teilnahmslosigkeit und gestörter Wahrnehmung.

Bei chronischem Verlauf - auch milderer Art - treten Mangelzustände bei den verschiedensten körpereigenen Substanzen auf, die krankhafte Veränderungen an vielen Organen (Haut, Fell, Krallen, Zähne, Knochen, Gelenke, Gehirn u.a.) und auch Wasseransammlungen in den Körperhöhlen bewirken können.

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen können sehr vielfältig sein. Jede Tierart hat seine ganz eigenen, spezialisierten Verdauungsprozesse, die dem jeweiligen tierartspezifischen und natürlichen Futterangebot angepasst sind.

So können falsche Zusammensetzungen des Futters (z.B. zu wenig Ballaststoffe, falsche und zu viele Fette) genauso wie individuelle Futtermittelunverträglichkeiten oder –allergien (z.B. gegen Hühnerfleisch) die verschiedensten Magen-Darm-Probleme in sehr unterschiedlichem Schweregrad auslösen.

Häufig sind Viren und nur selten Bakterien die Auslöser. Im Rahmen von vielen Infektionskrankeiten (z.B. Parvovirose und Staupe beim Hund, Katzenseuche bei der Katze) werden auch die Verdauungsorgane stark in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem bei den Jungtieren sind Endoparasiten (Spul- und Hakenwürmer, Giardien, Kokzidien) sehr häufig Verursacher von Erbrechen und/oder Durchfall.

Aber auch Vergiftungen (z.B. Frostschutzmittel, Aspirin u.a.) äußern sich neben anderen Symptomen in Erbrechen und Durchfall. Verschluckte Fremdkörper (z. B. Spielzeug, Geschenkbänder, Knochen, Kastanien, Steine, Folien u.v.a.m.) können den Verschluss des Magenausgangs oder des Darmlumens verursachen, lösen so vorrangig heftiges Erbrechen aus und können die Verdauungsorgane verletzen.

Erbrechen, Durchfall und Verstopfung können auch Folgen anderer Organerkrankungen (z.B. Bauchspeicheldrüse, Leber, Immunsystem u.a.), Tumorerkrankungen, Stress (akut und chronisch) und Medikamentenunverträglichkeiten bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten sein.

Wann ist tierärztliche Hilfe nötig?

Manche Magen-Darm-Erkrankungen zeigen einen milden und kurzen Verlauf und lassen sich durch eine 24-stündige Fütterungspause verbunden mit ausreichender Wasserzufuhr und anschließender einschleichender Fütterung mit kleinen Mengen von Schonkost (gekochtes Hühnchen, Möhren, Reis) beheben.

Häufig wird aber auch das aufgenommene Wasser immer wieder erbrochen, das Allgemeinbefinden ist stark reduziert, Erbrechen und Durchfall bessern sich nicht oder verschlimmern sich sogar, große Blutbeimengungen treten auf und der quälende Pressdrang lässt nicht nach. In diesen Fällen ist es ratsam, sehr zeitnah tierärztliche Hilfe zu suchen.

Bei dem Verdacht auf die Aufnahme von Gift (z.B. Rattengift, Frostschutzmittel, ein eventuell vergifteter Köder) muss unser Tier ohne jeglichen Zeitverlust – d. h. innerhalb von maximal 2 bis 3 Stunden - einem Tierarzt vorgestellt werden, damit medikamentös ein Erbrechen und somit Hinausbefördern des Giftes aus dem Körper bewirkt werden kann.

Auch bei chronischem Verlauf einer Magen-Darm-Erkrankung oder sporadischem Auftreten von Erbrechen und Durchfall bei unseren Hunden und Katzen sollte ein Tierarzt konsultiert werden, um die Ursachen ermitteln, gezielt therapieren und die oben beschriebenen Folgen verhindern zu können.

Was kostet eine Untersuchung bei Magen-Darm-Erkrankungen im Hausbesuch?

Die Kosten für die Behandlung einer Magen-Darm-Erkrankung im Hausbesuch durch unsere mobilen Tierärzte setzen sich gemäß der aktuell gültigen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aus mehreren Positionen zusammen.

Dazu gehören die Kosten für eine gründliche Erfassung des Vorberichts des Tierhalters, für die Allgemeinuntersuchung des erkrankten Tieres, für die ausführliche Beratung zu den erhobenen Befunden und zum beabsichtigten weiteren diagnostischen und therapeutischen Vorgehen, für eventuell vor Ort durchzuführende Diagnostik per Schnelltests (mittels Blut und/oder Kot), für die Injektionen von Medikamenten, für das eventuell erforderliche Legen eines Venenkatheters und für eine Infusion zum Ausgleichen eines Flüssigkeitsverlusts.
Hinzugerechnet werden noch die Kosten für die verabreichten Medikamente, die Verbrauchsmaterialien und für die Abgabemedikamente, die dem Tierhalter zur Nachbehandlung überlassen werden.

So entstehen in Abhängigkeit von dem Körpergewicht des Tieres an Werktagen z.B. Kosten (inkl. 19 % Umsatzsteuer) für eine einfache Behandlung mit 2 Injektionen und einer subkutanen Infusion zwischen ca. 120,- bis 170,- € bei Hunden und ca. 90,- und 130,- € bei Katzen, falls erforderlich plus ca. 25,- € pro Schnelltest. Zusätzlich werden noch die abgegebenen Medikamente und das Wegegeld für die Anfahrt des mobilen Tierarztes (z.Zt. 2,30 € pro Doppelkilometer, mind. jedoch gesamt 8,60 €) berechnet.

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